Tag der offenen Clubtür, 30. April 2016

Auch dieses Jahr laden BuCK und Pro Nachtleben Bern zum Tag der offenen Clubtüre ein.

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Einige Auszüge aus dem Programm, mehr Infos auf Facebook:


Bonsoir: Ab 15.00, Vorträge, Diskussionen und anschliessend Apéro.

  • Die Zukunft der Stadt – Das Spannungsfeld zwischen Urbanität und ländlicher Ruhe.
    Nicht nur in Bern stehen die Städte im Begriff das Zusammenleben neu zu regeln, sondern in der ganzen Schweiz und in Europa – man braucht nur bis Zürich oder Lausanne zu schauen. Aber auch Berlin kämpft. Die Städte wandeln sich, nach der Landflucht folgt ein Rückbesinnen auf die Stadt. Das zeigt sich in allen Bereichen, nicht zuletzt in den Bevölkerungsstatistiken.
    Doch mit mehr Einwohnern werden auch die Reibungsflächen grösser. Zusammen mit einem Fortschreiten der 24-Stunden Gesellschaft und der einseitigen Lärmgesetzgebung gibt es eine explosive Mischung, die grösste Explosion gab es dann 2011/2012 mit den zwei Ausgaben von Tanz dich Frei.
    Es ist an der Zeit einen neuen Blick auf die Stadt zu werfen, wo geht die Stadt hin, wo geht Bern hin.
    Podiumsdiskussion mit:  Alexander Tschäppät, Alec von Graffenried, Caspar Lundsgaard-Hansen, Phillippe Cabane
  • Zwischennutzungen zwischen der alten Feuerwehrkaserne und den Osterhasen
    Die Stadt ist im Wandel und neben der Zukunft gibt es auch die Frage nach dem Hier und Jetzt. Eine der möglichen Antworten ist eine Zwischennutzung. Doch auch hier ist die Spannbreite gross. Von einer Gallerie im ehemaligen Annliker zur alten Feuerwehrkaserne bis hin zu dem besetzten Haus an der Moserstrasse oder eben den Osterhasen. Wie geht man mit den Zwischennutzungen um, was ist gewünscht was nicht? Was macht die Stadt mit ihren eigenen Immobilien – Stichwort Nägeligasse – und was bringen diese Zwischennutzungen?
    Auch hier gelten – wie in der Schweiz üblich – eine Vielzahl von Vorschriften. Wo ist die Balance zwischen Schutz der Anwohner und Kindern das Spielen zu verbieten.
    Podiumsdiskussion mit: Alexandre Schmidt, Marc Heeb sowie 2 Vertretern von Berner Zwischennutzungen

Kapitel: Ab 16.00

Für einmal kann man im Kapitel für hinter der Bar stehen. Die Barkeeper des Kapitels bieten einen Einblick in ihre Handwerkskunst. Anmeldung an: info@buck-bern.ch


Les Amis / Wohnzimmer: Ab 18.00

Rave it Safe stellt die neuesten Erkentisse rund ums Thema Substanzenkonsum vor.


Clubsafari: Ab 16.00

Auch dieses Jahr führt Gisela Feuz wieder durch die Berner Clubs und gewährt Einblicke hinter die Kulissen. Während 2 Stunden werden verschiedenste Lokale besucht, von den verruchteren Orten wie der Abergergasse oder dem Dead End bis hin zum ISC, einem der ältesten Clubs in der Hauptstadt. Auf dem Weg gibt es Inputs zu verschiedenen Themen, von DJs, Technikern und Künstlern. Es lohnt sich! Start 16.00 beim Bonsoir. Mehr Infos bei http://fraufeuz.ch/?p=1458

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Tag der offenen Clubtür, 14. Februar 2015

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Verein Pro Nachtleben Bern – Neuer Präsident

An der Hauptversammlung vom 26.09.2014, trat Thomas Berger, der den Verein seit seiner Gründung am 27.08.2011 präsidierte, zurück. Der 28 jährige begründete seinen Rücktritt gegenüber den anwesenden Mitgliedern mit seinem Umzug nach Worb und dem soeben begonnen Masterstudium an der Hochschule Luzern. In seinem Jahresbericht (siehe Anhang) blickte der scheidende Präsident auf die bisherige Arbeit zurück und äusserte seine Wünsche für die Zukunft des Vereins. Die anwesenden Vereinsmitglieder verdankten die Arbeit, welche Berger in den letzten Jahren für den Verein leistete. Neben Berger traten auch die Vorstandsmitglieder Daniel Wyss und Sven Widmer von ihren Ämtern zurück. Wie Berger bleiben beide dem Verein als Mitglieder erhalten.

Als neuer Präsident wurde einstimmig  der 32 jährige Betriebsökonom Remo Sägesser gewählt. Sägesser ist in der Berner Nachtlebenszene bestens vernetzt und motiviert, die Ziele des Vereins weiter zu verfolgen. Er ist bestrebt, die Basis des Vereins zu erweitern und die Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen in der Stadt Bern aber auch anderen Städten des Kantons zu festigen. Neben Sägesser wurde der Ostermundiger Jorgo Ananiadis neu in den Vorstand gewählt.

Als Vorstandsmitglieder wieder gewählt wurden die bisherigen Patrizia Mortini und Manuel Widmer. Der vierköpfige Vorstand wird die bisherige Arbeit des Vereins weiter führen und dafür sorgen, dass das vorliegenden Konzept „Berner Nachtleben“ nicht zum Papiertiger verkommt.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Remo Sägesser, Präsident Verein Pro Nachtleben Bern, 078 824 44 11
Thomas Berger, ehemaliger Präsident Verein Pro Nachtleben Bern, 079 769 53 36

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Jahresbericht von Thomas Berger

Nach 1‘126 Tagen als Präsident des Vereins „(Pro) Nachtleben Bern“ sage ich definitiv adieu. Ich erlaube mir an dieser Stelle, statt des üblichen Jahresberichts auf die letzten drei Jahre zurück zu blicken und meine Wünsche für die Zukunft des Vereins zu äussern.

Vieles durften wir zusammen erleben. Leute kamen, Leute gingen. Einige blieben nur kurz, andere sind seit dem ersten Tag dabei und werden auch weiterhin wichtige Stützen des Vereins bleiben. Unvergessen bleibt die Wut, über diverse Entscheide der Behörden, das Unverständnis gegenüber der Ignoranz einzelner Gruppierungen des Nachtlebens und das kollektive Kopfschütteln gegenüber gewissen Vertretern der Stadt Bern, die anfänglich glaubten, diese „Nike-Turnschuhträger“ könne man vernachlässigen. Unvergessen aber auch der Stolz, als wir gemeinsam vor dem Erlacherhof standen und unsere 10‘700 Unterschriften überreichten, die Freude über die vielen kleinen Zwischenerfolge und die Genugtuung in den Momenten der Gewissheit, dass unsere Arbeit notwendig ist und wir auf dem richtigen Weg sind.

Der Weg war lang und wir sind noch nicht am Ziel. Doch auch kleine Schritte sind wertvoll, wenn sie in die richtige Richtung gemacht werden. Am Anfang dieses Weges stand unser erstes Treffen. Damals, im Sommer 2011 im Sitzungszimmer an der Neuengasse 20. Vertreter von Jungparteien und junggebliebene Politiker jeglicher Couleur trafen sich, überwanden die erste Skepsis und allfällig vorhandene Vorurteile, erarbeiteten gemeinsam eine Vision, fassten Ziele und beschlossen, losgelöst der Parteibücher zusammen zu arbeiten.

Auf die eingereichte Petition folgten unzählige Gespräche mit Vertretern der Stadt, mit Leuten aus der Nachtlebenszene, mit Quartiervereinen und weiteren Organisationen. Es gelang uns, auch via Medien eine breite Öffentlichkeit für unsere Anliegen zu sensibilisieren und das einseitige Bild des Nachtlebens als Problemherd zu korrigieren. Die Zusammenarbeit mit der BuCK Bern und bekult wurde etabliert. Wir vertraten unseren Verein über die Stadtgrenzen hinaus in Basel, Lausanne, Zürich und an weiteren Veranstaltungen. An den runden Tischen konnten wir unsere Vision aktiv einbringen und das Vernehmlassungsverfahren zur ersten Version des Konzepts Berner Nachtleben lief grossmehrheitlich nach unserem Gusto.

Exakt dieses Konzept gilt es nun aber umzusetzen. Auch unser Verein ist in der Pflicht sicher zu stellen, dass es nicht zum Papiertiger verkommt. Die demokratischen Mühlen mahlen langsam, trotzdem bzw. genau deshalb müssen wir am Ball bleiben. Das Gastgewerbe muss kommunalisiert werden, die Öffnungszeiten müssen flexibilisiert werden, der nächtliche ÖV muss ausgebaut werden und die städtischen Gesetze müssen dahingehend angepasst werden, dass wohnen und Nachtleben auch künftig in der gleichen Zone möglich sind und Lärmklagen einzelner Anwohner nichtig sind. Auch bei der Realisierung der Nägeligasse 2, der Umgestaltung der Schütz und weiteren Projekten müssen wir uns weiterhin aktiv beteiligen.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich das Präsidium gerne in besseren Zeiten verlassen hätte. Ein Blick in die Runde heute bestätigt, dass es uns bis an hin nicht abschliessend geglückt ist, den Verein zu etablieren und mit einer soliden Mitgliederbasis zu unterlegen. Ich bin aber überzeugt, dass der heute gewählte Vorstand den notwendigen Elan mitbringt, dies zu korrigieren.

Was mir bleibt sind Dank und Zuversicht. Zuversicht, dass das, was wir gemeinsam begonnen haben, gemeinsam weiter geführt werden wird. Ja, der Weg ist noch lang und wir werden noch so manches Hindernis überwinden müssen aber ich bin überzeugt, dass mein Nachfolger und sein Vorstand bestens geeignet sind, diesen Weg weiter zu bestreiten. Dank für all jene, welche mich die letzten drei Jahre begleitet haben. Ohne euch wären wir nicht dort, wo wir heute sind. Ohne euch, wäre die Welle der Empörung vor drei Jahren abgeflacht und wieder in der Versenkung verschwunden. Merci und Adieu.

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Hauptversammlung des Vereins „Pro Nachtleben Bern“

Datum: Freitag 26.09.2014

Beginn: 18.00 Uhr

Ort: Propeller UG, Aarbergergasse 30

Traktanden:

  • Begrüssung
  • Wahl der Stimmenzähler/innen
  • Jahresbericht des Präsidenten
  • Jahresrechnung Vereinsjahr 2013/2014
  • Bericht und Anträge des Rechnungsrevisoren
  • Budget Vereinsjahr 2014/2015
  • Festsetzung der Mitgliederbeiträge
  • Anträge auf Statutenänderungen
  • Wahlen Vorstand
    • Präsidium
    • Weitere Vorstandsmitglieder
  • Varia

Wir danken euch für eure An- und Abmeldungen bis zum 24.09.2014. Ebenfalls bis zu diesem Datum besteht die Möglichkeit…

  • Kandidaturen für eines der Vorstandsämter einzureichen.
  • Änderungs- und Ergänzungswünsche bzgl. Traktandenliste zu äussern.
  • Zusätzliche Anträge auf Änderungen der Vereinsstatuten zu stellen.

Für den Vorstand

Thomas (Tom) Berger

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